
In Nordrhein-Westfalen hat Energiekontor den Windpark Drensteinfurt-Rieth planmäßig in Betrieb genommen. Zuvor ging bereits die Einzelanlage Holtumer Moor in Niedersachsen wie geplant ans Netz. Grünes Licht gab es außerdem für drei Windprojekte des Unternehmens. Und auch der weitere Betrieb der Post-EEG-Windparks aus dem Eigenbestand ist dank attraktiver PPA-Abschlüsse gesichert.
Im Juni 2025 hatte Energiekontor das Projekt Drensteinfurt-Rieth an mehrere Privatinvestoren veräußert, ein Jahr später wurde es jetzt an die Käufer übergeben: »Die erfolgreiche Inbetriebnahme desWindparks unterstreicht einmal mehr unsere Fähigkeit, Projekte von der Entwicklung bis zur Übergabe zuverlässig umzusetzen«, sagt Peter Szabo, Vorstandsvorsitzender der Energiekontor AG. Zwei Anlagen vom Typ Enercon E-160 EP5 gehören zu dem Park, den das Unternehmen schlüsselfertig im nordrhein-westfälischen Kreis Warendorf errichtet hat. Mit einer Gesamtleistung von rund elf Megawatt dürften sie pro Jahr etwa 24 Gigawattstunden Ökostrom erzeugen – genug, um rechnerisch mehr als 7.000 Haushalte zu versorgen und mehr als 18.000 Tonnen CO2 einzusparen.
Auch in Zukunft wird Energiekontor das Projekt betreuen, übernimmt das Unternehmen doch die technische und kaufmännische Betriebsführung. »Dass wir den Windpark auch künftig im Rahmen unserer Betriebsführung begleiten, verdeutlicht die Stärke unseres integrierten Geschäftsmodells – von der Projektentwicklung über die Realisierung bis hin zum langfristigen Anlagenbetrieb«, erklärt Peter Szabo. Zudem können die Park-Eigentümer weiterhin von der langjährigen Erfahrung des Projektierers profitieren.
Für Projektnachschub ist ebenfalls gesorgt: So hat Energiekontor Baugenehmigungen für zwei weitere Windparks in Nordrhein-Westfalen erhalten, die zusammen über rund 46 Megawatt Nennleistung verfügen. Beide befinden sich im Kreis Höxter und sollen aufgrund der räumlichen Nähe gemeinsam weiterentwickelt werden. Grünes Licht gab es außerdem für ein 26 Megawatt starkes Windprojekt in Brandenburg. Insgesamt liegen dem Unternehmen aktuell Genehmigungen für mehr als ein Gigawatt Wind- und Solarenergie vor.
Neben dem Projektgeschäft treibt Energiekontor den Ausbau des Eigenparkbestands konsequent voran. Mit der Übernahme des Windparks Holtumer Moor ist die Gesamterzeugungsleistung der konzerneigenen Wind- und Solarparks nun auf rund 455 Megawatt gestiegen. Die Einzelanlage von Hersteller Vestas gehört zur Sieben-Megawatt-Klasse und hat bereits Ende Mai den Betrieb im Landkreis Verden in Niedersachsen aufgenommen. Acht weitere Parks, die sich derzeit noch im Bau befinden, sollen in den kommenden Jahren folgen und den Eigenbestand auf mehr als 680 Megawatt erweitern – eine sichere Grundlage für zusätzliche Stromerträge.
Für 17 konzerneigene Windparks, deren Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ausgelaufen war, hat das Unternehmen zudem attraktive Stromabnahmeverträge (PPAs) für dieses und das kommende Jahr abschließen können. »Unsere langjährige Erfahrung in der Betriebsführung und Stromvermarktung ermöglicht es uns, auch für Post-EEG-Windparks wirtschaftlich tragfähige Vermarktungslösungen zu realisieren«, berichtet Peter Szabo. »Gleichzeitig investieren wir kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung unseres Portfolios.«