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Energiekontor AG: Ordentliche Hauptversammlung 2022 – Vorstand erläutert Rekordergebnis des Geschäftsjahres 2021 und präsentiert positiven Wachstumsausblick

Pressemitteilung vom 20. Mai 2022

Bremen, 20. Mai 2022 - Die Energiekontor AG hat gestern, am 19. Mai 2022, ihre 22. ordentliche Hauptversammlung in digitaler Form abgehalten. Im Rahmen der Hauptversammlung erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Energiekontor AG, Peter Szabo, das abgeschlossene, sehr erfolgreiche Geschäftsjahr 2021 und gab einen positiven Wachstumsausblick auf die kommenden Jahre.

Zu den wesentlichen Meilensteinen des erfolgreichen Geschäftsjahres 2021 gehörten dabei der Abschluss von Verkaufsvereinbarungen für sieben Windparkprojekte in Deutschland und Großbritannien sowie für zwei Solarparkprojekte in Deutschland mit einer Erzeugungsleistung von über 100 MW. Die Veräußerung zweier schottischer Projekte von zusammen über 60 MW markierte zudem den erfolgreichen Beginn der sukzessiven Realisierung der umfangreichen schottischen Projektpipeline, die Energiekontor in den vergangenen Jahre auf- und ausgebaut hat.

Mit der Fertigstellung und dem Transfer zweier Windparks mit einer Gesamterzeugungsleistung von fast 50 MW in den Eigenbestand konnte der Ausbau der im Eigenbetrieb befindlichen Wind- und Solarparks planungsgemäß fortgesetzt werden. Insgesamt erhöhte sich die Erzeugungsleistung im Eigenbestand damit im vergangenen Jahr auf nahezu 330 MW.

Wie am 31. März 2022 veröffentlicht, erzielte die Energiekontor AG im Geschäftsjahr 2021  vor dem Hintergrund dieser positiven Geschäftsentwicklung das beste Ergebnis in ihrer über 30-jährigen Firmengeschichte. Die Umsatzerlöse erreichten rund 156,5 Mio. Euro (2020: 146,6 Mio. Euro) und die Gesamtleistung erhöhte sich auf rund 266,3 Mio. Euro (2020: 165,1 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) konnte gegenüber dem Vorjahr um mehr als 13 Mio. Euro auf rund 44,9 Mio. Euro (2020: 31,2 Mio. Euro) gesteigert werden. Das Konzernjahresergebnis erreichte 36,2 Mio. Euro (2020: 20,4 Mio. Euro). Auf Ebene der AG erzielte Energiekontor einen Jahresüberschuss von 34,5 Mio. Euro (2020: 21,6 Mio. Euro). Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, bei einem Bilanzgewinn von  34.685.189,65 Euro eine Erhöhung der Dividende auf 0,90 Euro pro dividendenberechtigter Stückaktie vorzunehmen, wurde von der Hauptversammlung mit großer Mehrheit angenommen.

In seiner Rede ging der Vorstandsvorsitzende auch auf das aktuelle Geschäftsjahr 2022 ein, in das die Gesellschaft gut gestartet sei. Szabo wies in diesem Zusammenhang auf besondere Herausforderungen und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine sowie der anhaltenden Corona-Pandemie hin. Er erläuterte die vom Unternehmen diesbezüglich ergriffenen Maßnahmen und die strategische Ausrichtung des Unternehmens für die kommenden Jahre.

Verzögerungen in den Transport- und Lieferketten sowie längere Lieferzeiten der Hersteller könnte die Inbetriebnahme einiger Projekte bis Jahresende 2022 erschweren. Energiekontor plant daher ein Großteil des Konzernumsatzes 2022 auf der Grundlage neuartiger Transaktionsstrukturen zu realisieren, bei denen baureife Projektrechte („ready to build“) und Baumanagementleistungen in getrennten Vertragspaketen an Investoren veräußert werden. Erste Projekte mit einer entsprechenden Transaktionsstruktur konnte Energiekontor bereits im Geschäftsjahr 2021 erfolgreich vermarkten.

Die Grundlage für ein nachhaltiges Unternehmenswachstum bildet zudem weiterhin der Ausbau des Bestands an konzerneigenen Wind- und Solarparks. Die stetigen Erträge aus dem Stromverkauf sorgen zusammen mit den Einnahmen aus der Betriebsführung für eine hohe finanzielle Stabilität des Unternehmens. Für das zukünftige Wachstum verfolgt Energiekontor daher die nachfolgenden zentralen strategischen Stoßrichtungen: den systematischen Ausbau des Eigenbestands durch Übernahme von in etwa 50% der realisierten Projekte in den Eigenbestand, die konsequente Fortsetzung des regionalen Ansatzes für die Erschließung von Schwerpunktregionen sowie die Sicherung von Projekten, den weiteren Aus- und Aufbau der Ländermärkte, den Ausbau des Solarbereichs als gleichwertigen Geschäftsbereich und die Weiterentwicklung von Innovations- und Effizienzmaßnahmen, die es erlauben, Projekte zukünftig in allen Ländermärkten völlig ohne staatliche Förderung zu realisieren.

Grundsätzlich dürfte sich in den kommenden Jahren zudem auch das regulatorische Umfeld in Deutschland sowie auf allen Ländermärkten, auf denen Energiekontor aktiv ist, positiv entwickeln. Mit dem Krieg in der Ukraine ist die Erreichung der Energiesouveränität in den kommenden Jahren zu einer Frage der nationalen und europäischen Sicherheit geworden. Dies bedeutet nicht weniger als den radikalen Umbau des Energieerzeugungs- und Versorgungsmarktes mit erneuerbaren Energien als zentrale Säule eines neuen Energiesystems. Entsprechend sollen in den kommenden Jahren Ausschreibungsvolumina deutlich erhöht, mehr Flächen ausgewiesen sowie Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.

Wie bereits bekannt gegeben, strebt der Vorstand der Energiekontor AG für das Geschäftsjahr 2022 ein Ergebniswachstum von 10−20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Auch für das kommende Geschäftsjahr wird mit weiterem Wachstum und einer Ergebnissteigerung gerechnet.

Über die Energiekontor AG:

Eine solide Geschäftspolitik und viel Erfahrung in Sachen Erneuerbare Energien: Dafür steht Energiekontor seit über 30 Jahren. 1990 in Bremerhaven gegründet, zählt das Unternehmen zu den Pionieren der Branche und ist heute einer der führenden deutschen Projektentwickler. Das Kerngeschäft erstreckt sich von der Planung über den Bau bis hin zur Betriebsführung von Windparks im In- und Ausland und wurde 2010 um den Bereich Solarenergie erweitert. Darüber hinaus betreibt Energiekontor Wind- und Solarparks mit einer Nennleistung von rund 330 Megawatt im eigenen Bestand. Auch wirtschaftlich möchte die Energiekontor AG eine Pionierrolle einnehmen und in allen Zielmärkten schnellstmöglich die ersten Wind- und Solarparks unabhängig von staatlichen Förderungen zu Marktpreisen realisieren.

Neben dem Firmensitz in Bremen unterhält Energiekontor Büros in Bremerhaven, Hagen im Bremischen, Aachen, Augsburg, Bernau bei Berlin, Potsdam, Berlin-Spandau und Hildesheim. Außerdem ist das Unternehmen mit Niederlassungen in England (Leeds), Schottland (Edinburgh, Glasgow), Portugal (Lissabon), USA (Houston/Texas und Rapid City/South Dakota) und Frankreich (Toulouse, Rouen) vertreten.

Die stolze Bilanz seit Firmengründung: 131 realisierte Windparks und 13 Solarparks mit einer Gesamtleistung von deutlich über 1 Gigawatt. Das entspricht einem Investitionsvolumen von ca. 1,8 Mrd. Euro.

Das Unternehmen ging am 25. Mai 2000 an die Börse. Die Aktie der Energiekontor AG (WKN 531350 / ISIN DE0005313506) ist im General Standard der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet und kann an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt werden.

Kontakt:

Head of Investor Relations / Presse
Till Gießmann
Tel.: +49 421 3304-126
E-Mail:till.giessmann@energiekontor.com
www.energiekontor.de