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Die Energiekontor AG erzielt gutes Halbjahresergebnis 2017

Mitteilung vom 31.08.2017

Planmäßiger Geschäftsverlauf des Bremer Wind- und Solarprojektierers

Bremen, 31. August 2017. Die Energiekontor AG hat das erste Halbjahr 2017 auf Konzernebene mit einem Umsatz von € 41,4 Mio. (Vorjahr € 43,3 Mio.) und einer Gesamtleistung von € 82,4 Mio. (Vorjahr € 55,6 Mio.). abgeschlossen. Das Konzern-EBIT lag im ersten Halbjahr 2017 bei € 13,2 Mio. (Vorjahr € 14,2 Mio.) und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) bei € 4,4 Mio. (Vorjahr € 4,8 Mio.). Das Ergebnis pro Aktie beträgt für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres 0,22 € (Vorjahr 0,23 €).

Neben den laufenden Einnahmen aus dem Betrieb konzerneigener Windparks lieferten die Inbetriebnahme und der Verkauf der beiden Einzelanlagen Klein Woltersdorf (2,4 MW) und Briest III (3,2 MW) den wesentlichen Beitrag zum Halbjahresergebnis. Darüber hinaus wurden zwei weitere Einzelanlagen fertiggestellt, deren Verkauf jedoch erst im zweiten Halbjahr ertragswirksam wird.

„Da der überwiegende Ergebnisbeitrag in der Windenergiebranche typischerweise in der zweiten Jahreshälfte erzielt wird, lässt sich das Ergebnis des ersten Halbjahres nicht auf das Gesamtjahr hochrechnen“, erklärt Peter Szabo, Vorstandsvorsitzender der Energiekontor AG. „Trotz eines im Mittel über alle Standorte bisher unterdurchschnittlichen Windangebots sind wir mit dem Verlauf des bisherigen Geschäftsjahres recht zufrieden“, so Szabo weiter. „Sofern alle noch im Bau befindlichen Projekte bis zum Jahresende fertiggestellt werden, wäre im Falle eines vollständigen Verkaufs der Projekte ein Jahresergebnis auf dem Niveau der beiden Vorjahre möglich. Allerdings plant Energiekontor, einen großen Teil der Projekte in das Eigenparkportfolio zu übernehmen, so dass das ausweisbare Ergebnis 2017 deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres liegen wird, da die potenziellen Gewinnmargen als stille Reserven im Anlagenbestand enthalten bleiben.“

In Bezug auf die Ergebnisse der Ausschreibungen für Onshore Wind in Deutschland ergänzt Szabo: „Die Sonderregelung, dass Bürgerenergiegesellschaften ohne Genehmigung an den Ausschreibungen teilnehmen dürfen, hat unserer Meinung nach zu einer gewissen Wettbewerbsverzerrung in den ersten beiden Ausschreibungsrunden geführt. Erst im nächsten Jahr, wenn für alle Marktteilnehmer die gleichen Bedingungen gelten und die Sonderregelung für Bürgerenergiegesellschaften abgeschafft wird, sollte sich aus unserer Sicht das Preisgefüge wieder auf niedrigem Niveau stabilisieren. Das aktuell bereits sehr niedrige Preisniveau stellt die gesamte Branche mit allen an der Projektrealisierung beteiligten Wertschöpfungsstufen vor große wirtschaftliche Herausforderungen für 2018 und die nachfolgenden Jahre. Gleichzeitig bieten derartige Veränderungsprozesse aber auch Marktchancen, die es zu nutzen gilt. Dessen ungeachtet hält Energiekontor an dem Ziel fest, als Pionier im Markt für erneuerbare Energien die Preisführerschaft bei den Stromgestehungskosten zu übernehmen und mittelfristig sämtliche Projekte ohne Fördermaßnahmen zu realisieren. In windreichen Regionen mit großen Standorten für Windparks wie in Schottland, ist dies bereits heute möglich. Auch im Bereich der Solarenergie bieten großflächige Standorte mit hoher Globalstrahlung mittlerweile das Potenzial, Strom im direkten Wettbewerb zu konventionellen Energieträgern zu erzeugen. Daher konzentrieren wir uns neben der Anwendung diverser Effizienzmaßnahmen in unserem Kernmarkt Deutschland auf den Ausbau unserer Aktivitäten in den Niederlanden, den USA und Frankreich.“

Der vollständige Halbjahresbericht 2017 ist im Internet eingestellt unter: https://www.energiekontor.de/investor-relations/finanzberichte.html.

Über die Energiekontor AG:

Eine solide Geschäftspolitik und viel Erfahrung in Sachen Windkraft: Dafür steht Energiekontor seit über 25 Jahren. 1990 in Bremerhaven gegründet, zählt das Unternehmen zu den Pionieren der Branche und ist heute einer der führenden deutschen Projektentwickler. Das Kerngeschäft erstreckt sich von der Planung über den Bau bis hin zur Betriebsführung von Windparks im In- und Ausland und wurde 2010 um den Bereich Solarenergie erweitert. Darüber hinaus betreibt Energiekontor aktuell 31 Windparks mit einer Nennleistung von rund 238 Megawatt im eigenen Bestand.

Neben dem Firmensitz in Bremen unterhält Energiekontor Büros in Bremerhaven, Hagen im Bremischen, Aachen, Bernau bei Berlin und Dortmund. Außerdem ist das Unternehmen mit Niederlassungen in England (Leeds), Schottland (Glasgow), Portugal (Lissabon) und den Niederlanden (Nijmegen) vertreten. Die Gründung weiterer Niederlassungen in den USA und Frankreich befindet sich zurzeit in Vorbereitung. Die stolze Bilanz seit Firmengründung: 111 realisierte Windparks mit rund 600 Anlagen und einer Gesamtleistung von knapp 900 Megawatt. Das entspricht einem Investitionsvolumen von über € 1,4 Mrd.

Das Unternehmen ging am 25. Mai 2000 an die Börse. Die Aktie der Energiekontor AG (WKN 531350 / ISIN DE0005313506) ist im General Standard der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet und kann an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt werden.

Dr. Stefan
Eckhoff
Leiter Investor Relations

Tel.: +49 421 3304-0
Fax: +49 421 3304-444
stefan.eckhoff@energiekontor.de